Lebenslauf




James Francis Byrnes

Geboren am 2. Mai 1882 in Charleston, South Carolina.

1906: Heirat mit Maude (Busch) Perkins.

Zunächst Rechts- und später Staatsanwalt in South Carolina, Journalist und Zeitungsverleger, Politiker.

 

1911-1925

Mitglied des Repräsentantenhauses der USA für die Demokratische Partei.

 

1925-1930

Partner in einer Anwaltskanzlei.

 

1930-1941

Mitglied des Senats, (inoffizieller) Führer der Demokraten im Senat, Mitglied wichtiger Ausschüsse, vorgeschlagen für die Nominierung zum Vize-Präsidenten.

 

1941-1942

Richter am Supreme Court (verantwortlich für zahlreiche bedeutende Entscheidungen).

 

1943-1945

Vorsitzender des von Präsident Roosevelt einberufenen War Mobilization Board.

 

Februar 1945

Teilnehmer an der Konferenz von Jalta.

 

1.7.1945

Präsident Truman ernennt Byrnes zum Außenminister der USA.

 

17.7. - 2.8.1945

Teilnehmer an der Postdamer Konferenz. Byrnes trifft sich in den folgenden Monaten mit den Außenministern der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs u.a. in London (September) und Moskau (Dezember) mit dem Ziel, verbindliche Friedensverträge für Nachkriegseuropa auszuhandeln. Er ist Chef der US-Delegationen bei der Eröffnung der Vollversammlung der Vereinten Nationen in London (Januar 1946) sowie beim ersten Treffen des UN-Sicherheitsrates in New York (März). Es folgen weitere Außenministertreffen in Paris (Mai - Juli 1946): Kompromißfriedensverträge für Italien, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Finnland.

 

6.9.1946

Byrnes "Rede der Hoffnung" in Stuttgart in Anwesenheit der Ministerpräsidenten aus den Ländern der amerikanischen Besatzungszone.

 

November 1946

Außenministertreffen in New York

 

Dezember 1946

Abkommen mit Großbritannien zur Errichtung der Bi-Zone.

 

10.1.1947

Rücktritt als Außenminister, Nachfolger wird George C. Marshall.

 

1947 - 1959

Partner in einer Anwaltskanzlei

 

1951-1955

Gouverneur von South Carolina

 

9.4.1972

gestorben in Columbia, South Carolina.

 

Verfasser verschiedener Bücher, darunter "Speaking Frankly" (1947), seine Erinnerungen von der Konferenz von Jalta bis zu seinem Rücktritt als Außenminister, sowie seine Autobiographie "All in One Lifetime" (1958)